Stiftung SOS-Hof Bockum - Hilfe im Alter
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Der heilsame Hund

Für viele Bewohner des SOS-Hof Bockum ist es ein echtes Highlight: Jeden Donnerstag kommt die vierjährige Lotte zu Besuch – gemeinsam mit der ausgebildeten Ergotherapeutin Sarah Hennings. Sie helfen geistig behinderten Menschen dabei, Empathie, Selbstbewusstsein und  Konzentrationsvermögen zu stärken.

Lotte ist eine ausgebildete Therapiehündin. Der Irish Terrier ist besonders gut darin, die Bedürfnisse eines Menschen zu erspüren und darauf einzugehen. Für manche ist der Kontakt zu einem Hund neu und unbekannt, dann nähert sich Lotte langsam, da sie die Ängste oder Zurückhaltung erkennt. Bei anderen spürt sie die Neugier und die Lust auf das gemeinsame Spiel, dann geht sie deutlich forscher auf sie zu.

Für Therapeutin Sarah Hennings ist dies unerlässlich, denn die Teilnehmer sollen in erster Linie Freude haben wenn Lotte sie besucht und den Alltag hinter sich lassen. „Tiere nehmen uns so wie wir sind,“ sagt Hennings. „Die Teilnehmer werden von Lotte dazu motiviert sich zu bewegen, sich anzustrengen. So lernen sie, sich selbst und auch andere Lebewesen und deren Stimmung besser einschätzen zu können.“ Mit Lotte haben die Bewohner nicht nur einen spaßigen Nachmittag, sondern können über stetige kleine Erfolge auch Selbstvertrauen für den Alltag gewinnen.

Lottes Einsatz wird auch durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung SOS-Hof Bockum – Hilfe im Alter ermöglicht. Seit 2015 können Sarah Hennings und Lotte so regelmäßig Hof Bockum besuchen, und dort mit sechs Bewohnern zwischen 20 und 60 Jahren arbeiten. So steigt auf lange Sicht nicht nur die Empathie und das Selbstbewusstsein der Bewohner, sondern auch viele weitere Verbesserungen machen sich bemerkbar: „Die Konzentration und die Aufmerksamkeit nimmt zu, und gleichzeitig auch die körperliche Ausdauer, die Koordination und die Feinmotorik,“ bilanziert Sarah Hennings. Und wenn Mensch und Tier dann auch noch mit Spaß bei der Sache sind, hat der Einsatz der Stiftung viel erreicht.